Der Snap-Change

Diese Technik ist eine der berühmtesten der Kartenmagie. Sie wurde von der Zauberer-Legende David Blaine erfunden und gehört in diesem Kapitel definitiv dazu.

Ähnlich wie beim vorherigen Change braucht ihr zwei Karten in der Hand, diesmal zeigen sie aber bei mit dem Gesicht nach oben. Ihr greift die Karten nun etwas speziell. Macht folgendes: Legt die Karten vor euch waagerecht auf den Tisch. Ihr seht die kurze Seite der Karten, welche zu eurer „Zauber-Hand“ zeigt? An der unteren (zu euch gerichteten) Ecke nehmt ihr die Karten, so dass ihr sie horizontal mit dem Gesicht zum Zuschauer haltet.

So weit so gut. Und nun macht bitte Schritt für Schritt und sehr langsam folgende Bewegung mit mir mit:
Mit dem Daumen schiebt ihr die hintere Karte ein kleines bisschen nach oben und mit dem Zeige- und Mittelfinger die vordere Karte nach unten. Diese wandert so lange nach unten, bis sie an der hinteren vorbei rutscht und sich um 90° gedreht hat, also mit dem Kartenrücken in den Himmel zeigt. Diese Karte haltet ihr mit dem Mittelfinger und der Daumenseite fest. Die andere Karte, welche die End-Karte ist, verdeckt nun durch seine Lage die andere Karte hinter sich.
Übe diese Bewegung so schnell du kannst. Irgendwann wird es blitzschnell gehen und das einzige Anzeichen, was den Zuschauer evtl. skeptisch machen könnte, ist das kurze Schnappen der Karten wenn sie ihre Positionen tauschen.
Hierbei musst du natürlich auf einen richtigen Winkel zum Zuschauer achten. Er sollte dir genau gegenüber stehen, dann wirkt die Technik überzeugend. Es lohnt sich, beim Üben vor einen Spiegel zu stehen.